Der 1. Konzertmeister des BR-SO ANTON BARAKHOVSKY und SILKE AVENHAUS IM PORTRAIT - Große Violinsonaten: Beethoven, Brahms, Franck, Ravel

| Residenz, Max-Joseph-Saal

Max-Joseph-Konzerte:
Der erste Konzertmeister des BR-Sinfonieorchesters
ANTON BARAKHOVSKY & SILKE AVENHAUS IM PORTRAIT
„Große Violinsonaten: Beethoven, Brahms, Franck, Ravel“

Die Gattung der Violinsonate erlebte im 19. Jahrhundert eine wahre Blütezeit mit einigen ihrer wichtigsten und schönsten Werke. Kein Wunder: Die innigen, virtuos geführten Dialoge zwischen Geige und Klavier entsprachen ganz den romantischen Zeitgeist. Und sie waren bestens dazu geeignet, sowohl das technische Können als auch die Gestaltungskraft der beiden auf Augenhöhe musizierenden Protagonisten ins hellste Licht zu rücken. Mit dem Duo Anton Barakhovsky, Konzertmeister beim BR-Sinfonieorchester, und der Pianistin Silke Avenhaus haben zwei Ausnahmekünstler zusammengefunden, bei denen diese filigranen Meisterstücke in den allerbesten Händen liegen. In ihrem gemeinsamen Debut-Rezital im Max-Joseph-Saal der Residenz interpretieren sie Violinsonaten von Beethoven, Brahms und César Franck.

„Ein Geiger seiner Zeit voraus“ schrieb die Washington Post über Anton Barakhovsky. Der Geiger führte acht Jahre lang das Philharmonische Staatsorchester Hamburg vom ersten Pult aus an, bevor er 2009 als 1. Konzertmeister zu Mariss Jansons nach München kam. Ausgebildet bei Matwej Liebermann, Mark Lubotsky, Kolja Blacher sowie bei Dorothy DeLay an der Juilliard School New York und Preisträger des Tschaikowsky- wie auch des Joseph-Joachim-Wettbewerbs, hat sich der charismatische Russe auch als Solist frühzeitig einen Namen gemacht. Die Pianistin Silke Avenhaus zählt als Duo-Partnerin von Künstlern wie Antje Weithaas und Tabea Zimmermann zur internationalen Spitze der Klavier-Kammermusik. Ihre sensiblen, klar gefassten Interpretationen finden sich auf über 30 CDs und wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diaposon d’Or, dem Supraphon Award und auch einer Grammy-Nominierung bedacht.

Für die F-Dur-Sonate von Ludwig van Beethovens aus dem Jahr 1801 hat sich aufgrund ihres heiteren Charakters der Beiname „Frühlingssonate“ etabliert. Dazu bildet die dritte Violinsonate von Johannes Brahms ein eher melancholisch gefärbtes Gegenstück, ungarischen Tonfall und spätromantische Klangfülle kunstvoll miteinander verbindend. César Francks Komposition, wie Brahms‘ Sonate 1886 entstanden, gilt als bedeutendste französische Violinsonate des Fin de siècle. Stilistisch leitet sie bereits zu dem improvisiert anmutenden Bravourstück „Tzigane“ von Maurice Ravel über, in welchem die Virtuosität des Geigers noch einmal bis an die Grenzen des physisch Möglichen beansprucht wird.

  • BEETHOVEN: Violinsonate F-Dur, op. 24 („Frühlingssonate”)
  • BRAHMS: Violinsonate d-Moll, op. 108
  • FRANCK: Violinsonate A-Dur
  • RAVEL: „Tzigane“, Konzertfantasie für Violine und Klavier

ANTON BARAKHOVSKY, Violine
SILKE AVENHAUS, Klavier

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Preise

Kategorie 1 37,00 EUR
Kategorie 2 31,50 EUR
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Veranstaltungsort

Residenzstr. 1

80333 München

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Veranstalter

Konzertwerk München