Uni-Kunst: Dick und Doof

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Die größten Komödianten der Filmgeschichte machen den Lichthof unsicher: Dick und Doof sorgen in vier Kurzfilmen für Chaos, Klamauk und Katastrophen. Dabei sind Witz und Raffinesse des Heilbronner Organisten Andreas Benz herausgefordert: Er zieht alle Register der Weiße-Rose-Orgel, um die turbulenten Abenteuer auch musikalisch zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Andreas Benz hängt seit seiner Kindheit an den schwarz-weißen Kunstwerken der Stummfilmzeit. Stan Laurel und Oliver Hardy, in Deutschland besser bekannt als „Dick und Doof“, gehören zu den ganz großen Stars dieser Epoche, deren Beliebtheit ungebrochen ist und die das Comedy-Genre bis heute beeinflussen. Ihre Slapstick-Abenteuer, durch die sich Missgeschicke und Lust an der Zerstörung als Running Gags ziehen, genießen Kultstatus. In ihren erfolgreichsten Zeiten drehten die beiden über zehn Filme pro Jahr, so dass ihr Gesamtwerk über 100 Streifen umfasst. Wir zeigen vier der bekanntesten: „The Battle of the Century“ (1927) und „Big Business“ (1929), „Angora Love“ (1929) und „Busy Bodies“ (1933). Geboten sind Tortenschlacht, Zerstörungsorgie, Kuschel-Liebe und: Dick und Doof in Farbe und Ton! Während „Angora Love“ der letzte Stummfilm des Duos war, sind die „Busy Bodies“ ein faszinierende Beispiel für den Übergang zum farbigen Tonfilm. Die Auswahl ist damit auch eine Reise durch die Filmgeschichte.

„Der Musik der Vielseitigkeit“, als der Andreas Benz schon bezeichnet wurde, gibt den Filmen durch seine Improvisation auf der Orgel eine weitere Ebene: Witz und Virtuosität auf den Tasten sind perfekt abgestimmt auf das Geschehen auf der Leinwand. Jeder Ton hat seinen Moment, ist passgenau auf die Slapstick-Abenteuer angestimmt.

 

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14,80 EUR

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Veranstaltungsort

Geschwister-Scholl-Platz 1

80539 München

DE

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Veranstalter

UniKult e.V.