Pianistenclub: Soiree mit dem Club der jungen Pianisten

| Augustinum München Nord

SOIREE mit dem Club der jungen Pianisten

Junge Künstler präsentieren sich mit einem leidenschaftlichen und romantischen Programm

Im vierten Konzert unserer Reihe der Konzerte 2018 mit den jungen Künstlern stellen sich im stimmungsvollen Theatersaal des Augustinum München-Nord vier junge hochbegabte Musiker und Musikerinnen vor. Alle sind mehrfache Preisträger verschiedener, auch internationaler Wettbewerbe, waren teils schon in Fernseh-Shows zu sehen und stehen mitten in einer bereits beachtlichen Musikerkarriere.

Sie hören vier große und leidenschaftliche Klavierwerke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach/Ferruccio Busoni und Philip Hahn.

Das Konzert beginnt mit dem jüngsten Spieler, dem neunjährigen Philip Hahn. Er begann mit zwei Jahren das Klavierspiel, ist auch international aufgetreten und war bei verschiedenen Fernsehauftritten aktiv dabei. Neben dem Klavierspiel komponiert er auch auf hohem Niveau. Er präsentiert uns an diesem Abend seine erste große Klaviersonate in C-Dur op. 1, ein heiteres und lebensfrohes Werk.

Anschließend präsentiert Jakob Aumiller, mehrjähriges Mitglied im Club der Jungen Pianisten und mehrfacher Jugend-musiziert-Preisträger in Klavier solo und Kammermusik, die Wandererfantasie von Schubert. Der Komponist schrieb dieses Werk kurz nach der „Unvollendeten“ Symphonie und widmete ist sie einem wohlhabenden Amateurpianisten, der zuvor vom Kaiser geadelt worden war, nämlich Emanuel von Liebenberg, der bei Johann Nepumuk Hummel Klavierunterricht hatte. Liebenberg muss durchaus begabt gewesen sein, denn die Wandererfantasie ist ein hochvirtuoses Werk, von Schubert bewusst im Geiste Nepumuk Hummels geschrieben. Ein für Schubert ungewöhnliches Bravourstück, aus dem später Franz Liszt ein Konzertstück für Klavier und Orchester machte.

Nach der Pause dürfen wir Laetitia Hahn hören. Auch sie war schon oft im Fernsehen zu sehen, spielte diverse Klavierkonzerte, macht demnächst ihr Abitur, obwohl sie erst knapp 14 Jahre jung ist. Sie ist hochbegabt in vielen Bereichen. So hören wir von ihr die Chaconne aus der zweiten Partitia von Bach für Violine solo, die Ferruccio Busoni für Klavier solo umgeschrieben hat. Ein wirklich beeindruckendes Werk, hochvirtuos, fast schon in Liszt‘schem Stil geschrieben.

Den Abschluss dieser Soiree bildet Clara Siegle, die dieses Jahr auch im Cuvilliés-Theater auftreten wird. Sie spielt uns die berühmte „Appassionata“-Sonate von Beethoven. Diese Sonate erhielt ihren Beinamen von seinem Hamburger Verleger J. Cranz, von Beethoven sogar geduldet, wohl weil diese Sonate den Ausdrucksrahmen aller bisherigen Sonaten sprengt und dem Interpreten höchste Virtuosität und Leidenschaft abverlangt.

Gewidmet ist diese Sonate dem Grafen Franz von Brunswick, auf dessen ungarischem Schloss Beethoven zu dieser Zeit weilte. Clara Siegle war fast von Beginn des Clubs der Jungen Pianisten bei uns dabei, und studiert jetzt an der Musikhochschule München bei Prof. Antti Siirala.

Lassen Sie sich vom erstaunlichen Können und dem Flair der jungen Künstler verzaubern. Mit Geschichten zu den jungen Musikern und den Komponisten wird Sie an diesem Abend Heiko Stralendorff durch das Programm führen.

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Pianistenclub e.V.