Georg Friedrich Händel, Messiah

| Residenz, Herkulessaal

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) war ein erfolgreicher Opern-Unternehmer. Doch als die Opera seria damals aus der Mode kam, komponierte er in nur 24 Tagen den „Messiah“: Uraufgeführt am 13. April 1742 in Dublin entwickelte das Werk eine solche Wucht, dass Händel damit den Ruf „Vater des Oratoriums“ erlangte. Die Arien im Messiah kommen dem Opernstil nahe, sie sind teils weniger virtuos, dafür lyrischer, zudem übernimmt der Chor mit Jubelgesängen und Klagemusik eine tragende Rolle. Anders als viele Werke der Barockmusik blieb der Messiah seit seiner Erschaffung beliebt und wurde über die Jahrhunderte hinweg kontinuierlich aufgeführt.

Unter der Leitung von Benedikt Haag musizieren der Münchner Konzertchor und das Orchester La Banda auf Originalinstrumenten im Herkulessaal der Münchner Residenz. Hochkarätige Sänger übernehmen die Arien:

Die Sopranistin Katja Stuber hat an der Münchner Hochschule für Musik und Theater bei Christian Gerhaher studiert und danach als Ensemblemitglied am Gärtnerplatztheater gesungen. Sie hat vielfältige Engagements, unter anderem bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen und lehrt an der Hochschule für Musik in Regensburg.

Der britische Altus David Allsopp war „Choral Scholar“ des King’s College Cambridge und an  der Westminster-Kathedrale in London, inzwischen ist er selbständig und sein Repertoire umfasst die großen Bachpartien und Händels Oratorien, die er regelmäßig mit Orchestern wie dem Bournemouth Symphony Orchestra aufführt. Wichtige Konzerte waren u.a. der „Messiah“ in der Frauenkirche Dresden unter Ludwig Güttler und das Eröffnungskonzert der Londoner Händel-Festspiele mit Händels Belshazzar.

Marcus Ullmann (Tenor) erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Er studierte an der Musikhochschule Dresden und später in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Engagements führten ihn an das Staatstheater Mainz und die Semperoper Dresden. Konzerte gab er in allen wichtigen Musikzentren der Welt. Er arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Kent Nagano und Peter Schreier zusammen und gibt regelmäßig Liederabende.

Bass-Bariton Konstantin Wolff studierte bei Prof. Donald Litaker in Karlsruhe und entwickelte dort einen Interpretationsstil, der sich durch ein besonderes Verhältnis zum Text auszeichnet. Noch während seines Studiums begann er eine internationale

Konzert- und Operntätigkeit. Konstantin Wolff arbeitet sowohl auf Opernbühnen in Brüssel, Wien, Aix-en-Provence und Amsterdam als auch bei Konzert- und CD-Produktionen, u.a. mit Mozarts Zauberflöte und Bachs Matthäuspassion.

Ermäßigte Schüler- und Studentenkarten an der Abendkasse.

 

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Saalplan

Preise

Kategorie 1 63,00 EUR
Kategorie 2 51,80 EUR
Kategorie 3 40,60 EUR
Kategorie 4 29,40 EUR
Kategorie 5 22,70 EUR

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Veranstaltungsort

Residenzstr. 1

80333 München

DE

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Veranstalter

Münchner Konzertchor