50 Jahre Aktion Sonnenschein - Benefizveranstaltung Festvortrag Prof. Gerald Hüther

| Das Schloss

Festvortrag anlässlich des 50 jährigen Jubiläums der Aktion Sonnenschein
Prof. Gerald Hüther: „Freude am Lernen – ein Leben lang!“

Neurobiologische Argumente für eine Neuorientierung von Erziehung und Bildung im 21. Jahrhundert

Unser gegenwärtiges Verständnis von „Lernen“ ist zu einer Zeit entstanden, als noch niemand wusste, wie Lernprozesse ablaufen und dass die Lernfähigkeit nicht vom Gehirn erfunden wurde, sondern ein Grundmerkmal allen Lebendigen ist. Wer nichts mehr lernen kann, ist tot. Und wer einem anderen Lebewesen, und erst recht einem anderen Menschen seine Freude am Lernen raubt, verdirbt ihm auch seine Freude am Leben.

Freudvoll lernen kann nur jemand, der sich selbst als Gestalter seines eigenen Lernprozesses erlebt, der also nicht zum Objekt der Erwartungen und Absichten, der Belehrungen und Bewertungen, der Vorgaben und Maßnahmen von anderen Personen gemacht wird.

Wer seine Freude am eigenen Entdecken und Gestalten bereits als Heranwachsender verloren hat, wird auch später kaum Freude am eigenen Tätig-Sein entwickeln. Wer aber nur gelernt hat, das zu tun,  was von ihm verlangt wird – und was daher auch als präzise und kontrollierbare Vorgabe definierbar ist – wird künftig immer besser durch digital gesteuerte Automaten und Roboter ersetzbar.  Angesichts dieser Perspektiven brauchen wir keine weiteren Schulreformen, sondern eine auf die Aufrechterhaltung der angeborenen Lernfreude unserer Kinder ausgerichtete, grundsätzliche Umorientierung unserer bisherigen Erziehungs- und Bildungsbemühungen.

Gerald Hüther ist einer der bekanntesten Neurobiologen, er versteht sich als „Brückenbauer“ zwischen neurobiologischer Forschung und praktischer Lebensgestaltung, ist Sachbuchautor, Berater in Wirtschaft und Politik und Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung.

50 Jahre Aktion Sonnenschein

Prof.Dr.med. Dr.h.c.mult. Theodor Hellbrügge gründete die Aktion Sonnenschein 1968 mit dem Ziel, Behinderungen bereits im Säuglingsalter zu erkennen, Kinder vor dem Schicksal einer lebenslangen Behinderung zu bewahren und ihnen den Weg in ein selbstbestimmtes und sinnerfülltes Leben zu ermöglichen. Neben der Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieverfahren rückte auch die gemeinsame Erziehung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf auf Basis der Pädagogik Maria Montessoris in den Mittelpunkt. Dass der Deutsche Bildungsrat dies damals für absurd befand, es nach bayerischen Gesetzen sogar verboten war, störte den Kinderarzt nicht. Visionär hielt er an seinem Konzept fest. Heute gilt die Montessorischule als „Vorzeige-Schule für Inklusion“ (Karin Seehofer) und dient weltweit als Vorbild für inklusive Schulgründungen. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, legt die Aktion Sonnenschein großen Wert darauf, die Konzepte im Sinne ihres Gründers
weiterzuentwickeln. Damals wie heute ist sie deshalb auf Spendengelder angewiesen.

Durch die Benefizveranstaltungen anlässlich ihres 50 jährigen Jubiläums kann die Aktion Sonnenschein ihre Arbeit wirksam einer breiten Öffentlichkeit präsentieren, neue Freunde und Förderer werben und zusätzliche Einnahmen generieren. Denn der Stiftung ist es gelungen, zahlreiche Unterstützer und Sponsoren zu gewinnen. So muss sie bei keiner der Veranstaltungen oder Werbemaßnahmen auf Spendengelder zurückgreifen!

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Schwere-Reiter-Str. 15

80637 München

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Stiftung Aktion Sonnenschein