Schäftlarner Konzerte 2018 - Einfach Bandoneon

| Klosterkirche Schäftlarn

Einfach Bandoneon

Werke von Astor Piazzolla, Felix Mendelssohn Bartholdy und Dmitri D. Schostakowitsch

Rocco Heins, Bandoneon
Orchester der Schäftlarner Konzerte, Leitung: Michael Forster

Rocco Heins hat im Alter von fünf Jahren zum ersten Mal ein Bandoneon von seinem Vater in die Hand gedrückt bekommen. Doch richtig zu diesem Instrument gefunden hat er erst 15 Jahre später als er einem Straßenmusiker begegnete, der Bandoneon spielte.

Heins ist Mitglied des Cuarteto Titango, des Quninteto Mara, füllt mit dem Cuarteto SolTango große Konzertsäle, spielt auf Straßenfestivals oder auch mal in Nachtclubs, ist im Duo gemeinsam mit dem Pianisten Christian Nau zu hören und kann überdies auf ein reichhaltiges Solo-Repertoire zurückgreifen, das vom Tango Argentino über Folklore bis hin zur klassischen Musik reicht.

Darüber hinaus widmet sich Rocco Heins seit mehr als 20 Jahren dem Stimmen und Restaurieren von Bandoneons aller Marken. Als passionierter Bandoneonist weiß er, wie wichtig es einem Bandoneonspieler ist, dass sein Instrument die vollen musikalischen und klanglichen Fähigkeiten erhält oder wiedergewinnt. Folgerichtig verwendet Heins bei Restaurierungsarbeiten ausschließlich Originalmaterialien, unter Berücksichtigung der verschiedenen Baujahre. Sein eigenes Bandoneon ist über 80 Jahre alt.

Das Orchester der Schäftlarner Konzerte setzt sich zusammen aus Instrumentalisten der drei großen Münchner Symphonieorchestern, dem Bayerischen Staatsorchester, den Münchner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Michael Forster, geboren 1968 in München, begann mit sechs Jahren Geige zu spielen, mit sechzehn Jahren kam dann die Oboe hinzu. Er studierte Hauptfach Oboe an den Musikhochschulen von München (Prof. Hagen Wangenheim) und Detmold (Prof. Gernot Schmalfuß). Er war Stipendiat für Kammermusik der Villa Musica Mainz und gewann mit seinem Holzbläsertrio den von den Hochschulen Detmold und Weimar ausgerichteten internationalen Preis für Neue Musik 1993. Ab 1994 spielte er im Consortium Classicum (Leitung Prof. Dieter Glöcker).

Konzerte und CD-Aufnahmen mit diesem Ensemble führten ihn ins In- und Ausland. Seit 1997 ist er stellvertretender Solooboist der Bergischen Symphoniker. Auf das Dirigieren aufmerksam gemacht durch seinen Vater Benno Forster, den Leiter der Schäftlarner Konzerte, studierte er Dirigieren privat in Detmold und Köln, doch hauptsächlich autodidaktisch. 2005 war er Stipendiat des Deutschen Musikrates für Orchesterleitung. Dieses Stipendium ermöglichte ihm den Besuch mehrerer internationaler Meisterkurse u.a. am internationalen Richard-Strauss-Institut Garmisch-Partenkirchen und der Universität in Wien. Seitdem ist er Leiter verschiedener Ensembles.

 

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Veranstaltungsort

Klosterstraße

82067 Kloster Schäftlarn

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Veranstalter

Benediktinerabtei Schäftlarn