The Pretty Things

| Jakobmayer

The Pretty Things ist eine der ältesten noch aktiven englischen Rockbands. In den 1960er Jahren galt sie als eine der wildesten Bands. Rockgeschichte schrieben The Pretty Things 1968 als Urheber der vermutlich ersten Rockoper S. F. Sorrow.

Geschichte
 
Die Band The Pretty Things wurde 1963 von dem Gitarristen Dick Taylor, und dem Sänger Phil May in London gegründet. Ihren Bandnamen entlehnten die Musiker dem Song Pretty Thing von Bo Diddley.
 
Exzessive Bühnenshows, wilder roher Rhythm and Blues und ein finsteres Image machten die Band schnell bekannt. Dabei bediente sich die Combo, wie die meisten britischen R’n'B-Bands zu jener Zeit, an dem großen amerikanischen Songbuch einflussreicher Blues-Interpreten wie Howlin’ Wolf und Chuck Berry, doch schon bald schrieben die Pretty Things auch eigene Stücke. Das Bürgerschreck-Image sorgte anfangs auch für Hitparadenplätze. Die erste LP und das anzügliche Don’t Bring Me Down kamen unter die Top Ten in Großbritannien. In den USA wurde der Song verboten. Es hieß, die Rolling Stones würden im Vergleich zu den Pretty Things wie eine „Teegesellschaft im Pfarrhaus“ wirken. Sänger Phil May galt als der Mann mit den längsten Haaren Europas.
 
Obwohl die Pretty Things in kommerzieller Hinsicht nie wieder an ihre Anfangserfolge in den 1960er Jahren anknüpfen konnten, übten sie beträchtlichen Einfluss auf andere Musiker aus. Robert Plant, der spätere Led Zeppelin-Sänger, studierte als noch unbekannter Besucher bei Pretty Things-Auftritten Phil Mays Bühnenshow genau. David Bowie, ein erklärter Fan der Band, coverte für sein Album Pinups (1973) gleich zwei Pretty Things-Hits, Rosalyn und Don’t Bring Me Down. Der Stil und das Gebaren des ersten Pretty Things-Drummers Vivian Prince, der sich nach seinem Ausscheiden aus der Band und einigen erfolglosen Versuchen als Solist zwischenzeitlich den Hells Angels anschloss, übten einen unübersehbaren Einfluss auf den exzentrischen Keith Moon von The Who aus. Das skandalöse Auftreten der Band in der Anfangszeit diente in den späten 1970er Jahren auch vielen Punkbands als Vorbild.

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JOK, Jakobmayer Kultur