Bennewitz Quartett

| Kultur im Oberbräu

Spätestens seit dem Sieg beim Wettbewerb „Premio Paolo Borciani“ zählt das Bennewitz Quartet zur Elite der Kammermusik-Formationen. Als eines der weltweit angesehensten Kammermusik-Ensembles ist es auf den großen Bühnen der Welt zu Hause (etwa im Februar 2018 gleich zwei Mal in der berühmten Hamburger Elbphilharmonie). Auch von den führenden Musikredakteuren gibt es enthusiastische Kritiken. Erleben Sie das hochklassige Ensemble im Festsaal: Jakub Fišer (Violine), Štěpán Ježek (Violine), Jiří Pinkas (Viola) und Štěpán Doležal (Violoncello) spielen das Streichquartett op. 33 Nr. 2 („Der Scherz“) von Haydn, Minimax von Hindemith sowie das Streichquartett op. 106 von Dvořák.

Manche Kammermusik-Ensembles ergeben auf der Bühne ein so schönes und harmonisches Gesamtbild, dass es eine Freude ist, ihnen zuzuschauen. Zu diesen Ensembles gehört das tschechische Bennewitz Quartet: Für die Musiker, die sich 1998 an der Academy of Performing Arts in Prag gefunden und nach dem großartigen tschechischen Geiger Antonin Bennewitz (1833-1926) benannt haben, spielt der Gedanke der Homogenität eine wichtige Rolle.

Ihre Reife haben sich die vier Streicher unter anderem durch die Arbeit mit zwei wichtigen Persönlichkeiten der internationalen Quartettszene erarbeitet: Von 2002 bis 2004 studierten sie in Madrid bei Rainer Schmidt vom Hagen Quartett; danach unterrichtete sie Walter Levin vom früheren La Salle Quartet an der Musikakademie Basel – wo das Bennewitz Quartet zugleich bereits selbst als „Quartet in residence“ lehrte.

Schon während der Studienzeit sammelte das Ensemble erste Auszeichnungen, zu denen unter anderem das Diplom der spanischen Königin für das beste Kammermusik-Ensemble 2002/2003 sowie zwei Sonderpreise beim ARD-Musikwettbewerb 2004 gehörten. Ein Jahr später folgte der erste Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka. 2008 – zum zehnjährigen Bestehen – gewannen die jungen Musiker den ersten Preis beim renommierten Borciani-Wettbewerb in Italien.

Obwohl es sich noch um ein junges Ensemble handelt, verfügt das Bennewitz Quartet bereits über ein ausgesprochen breit gefächertes Repertoire: Es reicht von J. S. Bach über den klassischen Kanon bis in die Moderne und umfasst eine ganze Reihe wenig bekannter Werke, nicht zuletzt von tschechischen Komponisten wie Olga Jezková und Slavomír Horinka.

Nach 15 Jahren gemeinsamen Quartettspiels gab es in der Saison 2012/2013 erstmals in der Geschichte des Quartetts einen Besetzungswechsel: An der ersten Geige löst Jakub Fišer, der gleichzeitig auch Konzertmeister in der Prague Philharmonia ist, Jiří Němeček ab.

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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