Draußen vor der Tür

| Metropoltheater

von Wolfgang Borchert

Der Kriegsheimkehrer Beckmann kommt nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft nach Deutschland zurück. Immer noch traumatisiert von seinen Erlebnissen als Soldat im 2. Weltkrieg und getrieben von den Fragen nach Moral und Verantwortung, muss er sehen, wie die Menschen ihr normales Leben wieder aufgenommen und die unbequeme Vergangenheit so gut wie möglich verdrängt haben.

Jede einzelne Begegnung,  ob mit seinem ehemaligen Vorgesetzten im Krieg, ob mit dem Kabarettdirektor, bei dem er für eine Anstellung vorspricht, oder der Nachmieterin seiner inzwischen verstorbenen Eltern, lässt Beckmann alleine und ohne Antworten zurück. So bleibt er der von der Gesellschaft ausgespuckte, nicht mehr integrierbare Außenseiter, der ein ums andere Mal draußen vor der Tür abgewiesen wird, denn Verantwortung für das Geschehene will keiner übernehmen.

Nora Schulte, Philip Lemke und Philipp Rosenthal, Studierende des Studiengangs Schauspiel der Theaterakademie August Everding/Hochschule für Musik und Theater, haben Borcherts berühmtes Nachkriegsdrama gemeinsam bearbeitet. Die Auseinandersetzung mit dem Stück und seinen Themen - Krieg, Zerstörung, Flucht, Existenzangst, Abschiebung – ließ sie dabei mühelos die Brücke zum aktuellen Geschehen schlagen: Beckmanns Krieg ist nicht nur ein vergangener...

Stückdauer
ca. 55 min. / keine Pause

Regie, Bühne, Kostüme, Dramaturgie: Philip Lemke, Philipp Rosenthal, Nora Schulte
Licht: Benjamin Schmidt

Mit: Philip Lemke, Philipp Rosenthal, Nora Schulte

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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22,70 EUR

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Veranstaltungsort

Floriansmühlstr. 5

80939 München

DE

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Veranstalter

Metropoltheater