Klavierabend Detlev Eisinger

| Gasteig, Kleiner Konzertsaal

Detlev Eisinger, geboren in München, begann als 7-jähriger, Klavier zu spielen und gab bereits mit 13 Jahren seinen ersten Klavierabend und Konzerte mit Orchester.
Er studierte bei Walter Krafft (aus der Schule Dinu Lipattis), später an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Erik Then-Bergh und schloss 1980 sein Staatsexamen mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium führte ihn 1986 an die Cité Internationale des Arts in Paris.
Nach seinem Examen begann er eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
Beispielsweise konzertierte er als Solist in Paris, Menton, Montpellier, Berlin, beim Kissinger Sommer, bei den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch und beim Kodály-Festival in Ungarn, fünfmal war er auf Konzerttournee in Südafrika sowie kurzfristig auch in Toronto (Kanada) und San Francisco (USA). Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen folgten.

Einen bedeutsamen Auftritt hatte Eisinger beim Münchner Klaviersommer 1990 mit Schumanns Carnaval in der Philharmonie München (den zweiten Teil dieses Konzertabends gestaltete Friedrich Gulda). Es folgte sein Debüt in der Berliner Philharmonie mit Mendelssohns
g-Moll-Konzert und Klavierabende in etlichen europäischen Hauptstädten.

Zu publikumswirksamen Erfolgen wurden Eisingers Gesprächskonzerte, in denen er einführende Erläuterungen mit Musikbeispielen gibt.
Speziell bei komplexeren Werken, wie Bachs Goldberg-Variationen, Beethovens Diabelli-Variationen oder einem Zyklus mit dessen 32 Klaviersonaten gelingt es Eisinger, seine Hörer tiefer (und damit genussreicher) in das jeweilige Werk einzuführen.

Eine weitere Palette seiner Vielseitigkeit stellen die Einführungsvorträge zu den Bühnenwerken Richard Wagners dar – ungewöhnlich für einen Pianisten.
Von 2002 bis 2008 hielt er für die Bayreuther Festspiele Einführungen in Form von Klavier-Matineen zu sämtlichen Opern Richard Wagners.
Neben seinen solistischen Aktivitäten engagierte sich Eisinger ebenso gerne als Kammermusiker und Liedbegleiter, auch von Größen ihres Fachs, wie z. B. Hermann Prey und Kieth Engen.

Mit der Geigerin Franziska Pietsch entwickelte sich seit 2012 eine intensive Zusammenarbeit, die zu erfolgreichen Konzerten und Aufnahmen führte. Die erste gemeinsame CD mit Werken von Mozart, Beethoven und Brahms erschien 2014 beim Label Musicom.
Als das renommierte Label audite 2015 und 2016 CDs vorlegte, machten diese gleich Furore:
Das Duo Pietsch-Eisinger spielte sämtliche Werke für Violine und Klavier von Grieg und Prokofjew ein. Beide Einspielungen wurden für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Die dritte CD ist bereits in Vorbereitung…

Aktuell arbeitet Detlev Eisinger an einer kommentierten Gesamteinspielung der 32 Klaviersonaten Beethovens.

Programm „Wiener Klassik“

  • W. A. Mozart (1756-1791): 10 Variationen über „Unser dummer Pöbel meint“ aus „Pilger von Mekka“ von Chr. W. Gluck  KV 455
    Thema: Allegretto  
    Var. 1-8 – Var. 9: Adagio – Var. 10: Allegro
    Tempo I
  • Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sonate Nr. 7 D-dur op. 10 Nr. 3
    Presto
    Largo e mesto
    Menuetto: Allegro – Trio
    Rondo: Allegro
  • Franz Schubert (1797-1828): Sonate a-moll D 845 (op. 42)
    Moderato  
    Andante, poco mosso
    Scherzo: Allegro vivace – Trio: Un poco più      
    lento
    Rondo: Allegro vivace  

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Rosenheimer Str. 5

81667 München

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Veranstalter

Münchener Musikseminar e.V.