Max-Joseph-Konzerte 2017/18 - Kirill & Alexandra Troussov

| Residenz, Allerheiligen-Hofkirche

Kirill & Alexandra Troussov
Das München-Rezital! - Brahms, Vitali, Franck

Seit sie laufen können, machen die St. Petersburger Geschwister Kirill und Alexandra Troussov zusammen Musik. Der internationale Durchbruch gelang dem Geiger Kirill Troussov - der bereits in jungen Jahren von Geigenlegende Yehudi Menuhin maßgeblich gefördert wurde im Jahr 2010: als kurzfristiger Einspringer für Gidon Kremer in Paris mit im Anschluss hymnischer Presse. "Beeindruckende Eleganz, nicht zu übertreffende Technik, außergewöhnliche Sensibilität und Klangfarben von göttlichen Schönheit" war nur eine der vielen sich schier überschlagenden Formulierungen.

Dann ging es Schlag auf Schlag: Auftritte bei den großen Festivals von Verbier und Schleswig-Holstein sowie bei den BBC Proms, Siege bei bedeutenden internationalen Wettbewerben und gefeierte Debuts in den wichtigsten Musikmetropolen u.a. mit der Staatskapelle Berlin, dem Gewandhausorchester zu Leipzig, dem Orchestre de Paris, dem Verbier Festival Chamber Orchestra, den Sinfonieorchestern des HR und des SWR sowie den Münchner Philharmonikern. Der Musikkritiker Harald Eggebrecht nennt Kirill Troussov gar "eines der stärksten Violintalente seiner Generation".

An Kirill Troussovs Seite finden sich regelmäßig Stars wie Sol Gabetta, Yuja Wang, Julian Rachlin, Daniel Hope, Joshua Bell, die Brüder Capuçon, Natalia Gutman, Christian Zacharias, Yuri Bashmet, Mischa Maisky, Elisabeth Leonskaja - und immer wieder und immer noch als Pianistin seine Schwester Alexandra, die unter anderem mit Pultstars wie Lorin Maazel und Neville Marriner konzertierte. Denn ganz besonders und weltweit einzigartig sind die beiden als Duo: perfekt aufeinander hörend; intuitiv, wie es nur Geschwister können, aufeinander reagierend; in atemberaubender Harmonie. Technisch überragend Kirill Troussov mit edlem und sattem Ton, elegisch-verhangen und temperamentvoll-emphatisch; Alexandra Troussova mit Delikatesse und perlender Brillanz.

Bei ihrem Abend in der Allerheiligen-Hofkirche spielen sie nun neben Musik von Johannes Brahms die A-Dur-Sonate von César Franck, die sich auch auf ihrer neuen CD findet: kraftvoll-elegisch, anmutig und von betörender Sinnlichkeit. Der "belgische Brahms" heißt César Franck nicht von ungefähr - beherrschte er doch wie sein deutscher Kollege die hohe Kunst der Motivverknüpfung über Satzgrenzen hinweg. Und für alle Brahms- und Franck-Spezialisten haben die Troussovs noch eine ganz besondere Entdeckung in petto: eine hinreißend-schöne Chaconne des italienischen Barockmeisters Tomaso Antonio Vitali.

Spektakulär auch Kirill Troussovs Instrument, lässt er doch auch an diesem Abend Antonio Stradivaris legendäre "The Brodsky" von 1702 - mit der einst schon Adolph Brodsky am 4. Dezember 1881 Peter Tschaikowskis berühmtes Violinkonzert uraufführte - in all ihren Farben erstrahlen.
 
Programm:

  • Brahms: "Scherzo" c-Moll für Violine und Klavier, WoO 2
  • Brahms: Sonate d-Moll für Violine und Klavier, op. 108 Nr. 3
  • Vitali: "Chaconne" g-moll für Violine und Klavier
  • Franck: Sonate A-Dur für Violine und Klavier

Künstler:

  • Kirill Troussov - Violine
  • Alexandra Troussova - Klavier

Weitere Informationen: http://troussov.com

(Weitere) Pressezitat(e):

  • "...ein Geiger von Weltklasse-Format" (Harald Budweg, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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KONZERTWERK München