Megaherz

| Backstage

+ SCHATTENMANN

Sie sind zurück, mit voller Wucht und brennend vor Leidenschaft! MEGAHERZ schlagen mit KOMET tiefer
in ihr Seelenleben ein als je zuvor.

Hand aufs Herz: Nichts schweißt mehr zusammen als das Einstehen für die gleiche Sache. 25 Jahre kämpfen MEGAHERZ schon für etwas, das größer ist als sie. Verzerrte Riffs sind die Brachialgewalt, mit der ihre tiefschürfenden Texte die volle Entfaltung erfahren können. Ihr Mosaik aus Metal, Rock, Gothic und seelennahen Zeilen ist und bleibt einzigartig in der deutschen Musikwelt.

Spätestens mit dem sechsten Werk HEUCHLER haben die Freunde 2008 ihren Platz gefunden. Zehn Jahre später gehen sie mit KOMET noch tiefer und weiter. "Die Themen Tod und Trauer haben auf diesem Album ganz besondere Stellung", blickt ihre Stimme Alexander "Lex" Wohnhaas zurück. Inmitten der Produktion ist der Vater von Gitarrist und Songwriter Christian "X-ti" Bystron gestorben. Tod als Zäsur, "alles stand Spitz auf Knopf." Schock, Lethargie, Ohnmacht. Und irgendwo inmitten dieser Hilflosigkeit schöpfte er Mut, sah Trost in Worten, die ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen wollten: "Ich weiß ganz genau, du kannst mich von da oben sehen." Den Text legte er in Lex' Hände und er vollendete, was X-ti ihn fühlen ließ. "Ich habe 'Von Oben' eingesungen und Gänsehaut bekommen", erinnert sich die felsenfeste Stimme.

So und nicht anders wird die Seele von KOMET greifbar: "Kompromisslos und emotional." Hart, musikalisch wie lyrisch. "Auf der anderen Seite auch unglaublich berührend", nickt Lex zufrieden über die Öffnung zu mehr Tiefe, zu Veränderung im eigenen Kosmos. Den starren Begriff Neue Deutsche Härte haben MEGAHERZ über die Jahre abgeschüttelt. Zwar sind sie die Pioniere im Genre, "uns zeichnet aber aus, dass wir extrem variabel sind." Neue Inspirationen schöpfen sie in brisanten Bereichen: "So ein Song wie 'Heldengrab', das haben wir noch nie vorher gemacht", schnauft Lex. "'Heldengrab' ist eine Frage an alle: Wer kriegt eigentlich den Arsch noch hoch? Wer will tatsächlich noch was verändern? Ist das Heldendenkmal nur noch ein stumpfsinniges Symbol, dass man an irgendwelchen großen Tagen beschwört, aber keiner nimmt mehr sein Herz in die Hand?"

MEGAHERZ waren schon immer gesellschaftskritisch, doch mit KOMET gipfeln sie im dramaturgischen Höhepunkt unserer heutigen Realität, die mehr verlangt als nur zuzuschauen. Dass die neue Ausrichtung politischer ist denn je, war logische Konsequenz. "Diese Tage laden dazu ein, mit so provokanten Figuren wie Erdogan, Donald Trump und die politische Entwicklung in Europa und Deutschland mit der letzten Wahl." KOMET ist politisch und hochemotional. Das zeigt auch "Schwarz oder Weiß": "Eine Kritik, dass wir uns immer weiter auseinander dividieren in verfeindete Lager. Anstatt miteinander zu reden, zeigen wir mit dem Finger aufeinander", stehen Lex die Nackenhaare zu Berge. "Dieses gegenseitige Beschuldigen hat mich so angekotzt. Menschen reden gar nicht mehr über die Probleme, sondern über andere. Es wird alles extremer und man sieht viele Dinge nur noch schwarz oder weiß. Das Leben ist aber nicht schwarz oder weiß." Als Antwort darauf wollen MEGAHERZ jene Bilder schaffen, die Fragen aufwerfen. “Wir müssen mehr wagen. Wenn wir als Musiker uns nicht trauen, wer soll das denn sonst thematisieren?“ Das war auch der Entschluss, ein so politisches Lied wie 'Nicht in meinem Namen' zu schreiben. KOMET soll schonungslos und authentisch sein, Erkenntnis bringen und Mut machen. Wen wundert es da noch, warum sich MEGAHERZ ihren Namen vor 25 Jahren zu eigen machten.

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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