300 Jahre Chr. W. Gluck

Der ermäßigte Preis gilt für Schüler und Studenten. Ausweiskontrolle am Einlass.


Oper „Orfeo ed Euridice“ von Christoph W. Gluck in München
Ein fast vergessenes Jubiläum?

Im 300. Geburtsjahr von Christoph Willibald Gluck bringt der Münchner Brahms-Chor dessen Oper „Orfeo ed Euridice“ im Gasteig konzertant mit Tanz in einer einzigartigen, poetischen Interpretation auf die Bühne. „Diese Oper war eine Revolution, ein Aufbruch in eine völlig neue musikalische Sprache“, erklärt Andreas Sczygiol, der im März dieses Jahres künstlerischer Leiter des Münchner Brahms-Chors wurde. Ganz bewusst stellte er das Werk an den Beginn der Zusammenarbeit. In ihrer Intensität und emotionalen Wucht sei Glucks Musik fast romantisch zu nennen. „Ich war sicher, dass dem Chor diese leidenschaftliche und zugleich empfindsame Musik liegt.“ Als Orchester konnte der Münchner Brahms-Chor mit den Prager Philharmonikern ein renommiertes Ensemble verpflichten.

Gleichrangig mit der Musik ist in dieser Aufführung der Tanz zu sehen. Die junge preisgekrönte Münchner Choreografin Ada Ramzews, Solistin der B&M Dance Company und Lehrerin an der renommierten Ballettschule Benedict-Manniegel, folgte der Einladung des Dirigenten und entwickelte eine Choreografie für zwei Solo-Tänzerinnen, die am 16. Oktober uraufgeführt wird. Sie selbst tanzt den Orfeo, Martina Wimmer übernahm die Rolle der Euridice.

Die Partie des Orfeo singt die Mezzosopranistin Margarete Joswig. Sie ist mit dieser Rolle seit dem Beginn ihrer Opernkarriere vertraut und stand schon viele Male als Orfeo auf der Bühne. Zwei Sopranistinnen runden das hervorragende Ensemble ab: Monika Eder aus Freiburg, zuletzt 2013 im Gasteig unter Ton Koopman mit den Münchner Philharmonikern zu bewundern, wird die Rolle der Euridice singen und die talentierte Nachwuchssängerin Astrid Mathyshek aus Regensburg gibt den Amor.

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Veranstalter

Münchner Brahms-Chor e.V.

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