Schuld Und Schein.

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SCHULD UND SCHEIN. Ein Geldstück
von Ulf Schmidt

Regie und Bühne: Jochen Schölch
Kostüme: Cornelia Petz
Licht: Hans-Peter Boden
Choreographie und musikalische Leitung: Philipp Moschitz
Dramaturgie: Katharina Schöfl

Mit: Butz Buse, Paul Kaiser, Marc-Philipp Kochendörfer, Philipp Moschitz, Hubert Schedlbauer

„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ (Henry Ford)

Ist das Finanzsystem im Lauf der Menschheitsgeschichte tatsächlich gänzlich undurchschaubar geworden?
Fachleute, Politiker und Banker bedeuten uns in immer wieder neuen unverständlichen Worten, dass wir uns gar nicht erst den Mühen des Verstehens unterziehen sollten, denn unser Scheitern sei schließlich vorprogrammiert.

Der Dramatiker Ulf Schmidt macht nun einen gewaltigen Strich durch diese Rechnung: In kurzen äußerst anschaulichen Szenen gelingt es, uns Sparern und Anlegern die systematische Verschleierung der Finanzjongleure von Beginn an bis zur heutigen Krise zu erklären. Mit Sachverstand und Witz führt er uns durch das Dickicht des Finanzsystems und erweckt uns aus der Ohnmacht der Unwissenden.

Sparer und Kleinanleger stellen sich erneut die alten Fragen: „Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ (Bertolt Brecht)


Ausgezeichnet bei den 10. Wasserburger Theatertagen 2014 mit dem Preis für die beste Inszenierung und mit dem Publikumspreis (2. Platz) bei den Bayerischen Theatertagen 2015 in Bamberg!

Pressestimmen
"[Die Schauspieler] verwandeln sich durch ihr Spiel und selbstgebastelte Requisiten in skrupellose Banker, in ahnungslose Anleger und hoffnungsvolle Verlierer. Der Zuschauer sieht, wie ein Stück Gold zu immer mehr Schuldscheinen wird, wie ein System sich immer weiter aufbläht – bis es irgendwann platzt. Wenn wieder eine Lektion in Sachen Kapitalismus erteilt ist, lässt Schölch seine charmanten Darsteller aus dem Stück-Korsett ausbrechen, lässt sie Geld-Lieder von ABBA, den Prinzen und dem Rapper Cro anstimmen, lässt sie tanzen und Brecht zitieren: „Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Das trockene Lehrstück wird zur lebendigen Collage." (Die Deutsche Bühne)

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Veranstaltungsort

Floriansmühlstr. 5

80939 München

DE

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Veranstalter

Metropoltheater