Lieber Kunde! Um Ihnen die Bedienung der Webseite so angenehm wie möglich zu gestalten, müssen wir mit der Zeit gehen. Deshalb wird der Mozilla Firefox 3.6 in Zukunft nicht mehr unterstützt.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Lesung / Rezitation: Natalie Schorr - Novalis: aus Hymnen an die Nacht (I),

Der Vorverkauf ist beendet.

Datum: Mittwoch, 10.10.2012
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Veranstalter: Natalie Schorr
Ort:
Adresse: Rosenheimer Str. 5
81667 München
Platzhalter für Veranstaltungsbild "Lesung / Rezitation: Natalie Schorr - Novalis: aus Hymnen an die Nacht (I),"
 

Lesung / Rezitation: Natalie Schorr - Novalis: aus Hymnen an die Nacht (I),

Aus  NOVALIS – DOKUMENTE SEINES LEBENS UND STERBENS (Insel Taschenbuch)

Friedrich von Hardenberg (1772 – 1801), der sich wie seine Vorfahren im 13. Jahrhundert auch Novalis (Neuland-Besteller) nannte, war der bedeutendste und vielseitigste Dichter der Frühromantik Seine Interessen erstreckten sich in gleicher Weise auf Poesie, Philosophie und Naturwissenschaften.

aus dem Vorwort von Hermann Hesse

Novalis ist zu seiner Zeit nur von überaus wenigen verstanden worden, und auch später, ja bis heute, ist die Zahl seiner Leser niemals groß gewesen, aber jeder ernstliche Leser hat an diesem wunderbaren, bis zur Gefährlichkeit lebendigen Geiste, an der glühenden Beseeltheit dieses Lebens sich tief entzündet: die nähere Bekanntschaft mit Novalis bedeutet für jeden bedeutenderen Geist ein tiefes und magisches Erlebnis, nämlich das Erlebnis der Initiation, der Einweihung ins Mysterium.
Hinterlassen hat er das wunderlichste und geheimnisvollste Werk, das die deutsche Geistesgeschichte kennt. Ebenso wie sein kurzes, äußerlich tatenloses Leben den Eindruck seltsamster Fülle macht und jede Sinnlichkeit wie jede Geistigkeit erschöpft zu haben scheint, so zeigen die Runen dieses Werkes unter spielender, entzückend blumiger Oberfläche alle Abgründe des Geistes, der Vergöttlichung durch den Geist und der Verzweiflung am Geiste. Sein eigenes Schicksal hat Novalis wissend und gläubig erlebt, seiner Tragik bewußt und ihr doch überlegen, da eine schöpferische Frömmigkeit ihm erlaubte, den Tod gering zu achten.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)

"Das Marien-Leben", 1912 in Duino entstanden, lehnt sich an italienische Bilder, vor allem von Tizian und Tintoretto, an "das berühmte Rezept-Buch aller Heiligenmalerei und das Maler-Buch vom Berge Athos" an.
El Grecos Gemälde »La Purísima« inspirierte Rilke zu "Himmelfahrt Mariae" I und II (1913).
"Das Marien-Leben" ist ein Gedicht-Zyklus, in dem es   aus der Sicht Marias   um irdische Teilhabe am Göttlichen geht.
"Nicht das Kind, nicht der Sohn, sondern die Mutter ist der Held." (Richard Exner in "Rainer Maria Rilke   Das Marien-Leben" – im Insel Verlag).

Quelle: Veranstalter

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.