John Gabriel Borkman
| Datum: | Mittwoch, 31.10.2012 |
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| Uhrzeit: | 19:30 Uhr |
| Veranstalter: | Münchner Kammerspiele |
| Ort: | Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus |
| Adresse: |
Maximilianstraße 28 80539 München |
| Kategorie | Preis | Verfügbarkeit | |
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| Kategorie 1 | 45,80 EUR |
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| Kategorie 2 | 37,90 EUR |
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| Kategorie 3 | 30,10 EUR |
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| Kategorie 4 | 22,30 EUR |
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| Kategorie 5 | 11,10 EUR |
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John Gabriel Borkman
von Henrik Ibsen
Ibsens Stück von 1896 spielt an einem einzigen Winterabend. Gunhild Borkman bekommt Besuch von ihrer todkranken Zwillingsschwester Ella. Die verlangt es nach ihrem Neffen Erhart. Als Sterbebegleiter. Aber Frau Borkman will ihren Sohn nicht aus der Mission entlassen, die sie selbst für ihn vorgesehen hat: Erhart soll die Familienehre der Borkmans wiederherstellen. Sein Vater, der ehemalige Bankdirektor John Gabriel Borkman, hat wegen Veruntreuung fünf Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt wartet er seit weiteren acht Jahren im ersten Stock des Hauses auf seine zweite Chance. Auch ihm soll Erhart aus der Krise helfen. Aber Erhart hat sich längst anders entschieden. Er sagt: für seine Jugend, sein Glück, seine Liebe.
"In BORKMAN man sieht Menschen, die gesellschaftlich an der Spitze stehen, die aber feststellen müssen, dass ihr Leben eigentlich ein komplettes Debakel war. Das hat mit der Zerstörung der verschiedensten Ressourcen zu tun. Ressourcen der Natur vor allem, aber auch Ressourcen der Liebe. Wenn man sich diese Art von Ressourcenausbeutung als ein Lebensziel setzt, und der Spätkapitalismus hat ja Profitmaximierung als Lebensziel, dann wirkt sich das immer auf den eigenen Körper aus, auf das eigene Leben. Man kann das nicht trennen. Man kann nichts ausbeuten, ohne selbst schweren Schaden zu nehmen." Armin Petras
Quelle: Veranstalter
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