ESTAMPIE präsentiert "Al Andaluz Project"
| Datum: | Freitag, 21.01.2011 |
|---|---|
| Uhrzeit: | 20:00 Uhr |
| Veranstalter: | REITHALLE Veranstaltungs GmbH & Co. Betriebs KG |
| Ort: | Reithalle |
| Adresse: |
Heßstr. 132 80797 München |
ESTAMPIE präsentiert "Al Andaluz Project"
Das Al Andaluz Project präsentiert die gelungene Fusion mediterraner und orientalischer Klänge mit mittelalterlichen Tönen und spannt somit einen Rahmen um die drei bestimmenden Religionen und Kulturen des Mittelalters. Schließlich haben die Kulturen moslemischer, jüdischer und christlicher Ausprägung bis zum heutigen Tag nichts an Faszination und Brisanz verloren und das spiegelt sich im Al Andaluz Project auch in der Zusammensetzung der Musiker, die aus München, Spanien und Marokko stammen, wieder.
Die charismatischen und wunderschönen Stimmen der drei Sängerinnen Sigrid Hausen, Mara Aranda und Iman al Kandoussi stehen dabei jeweils sinnbildlich für eine der drei Kulturen. Das Al Andaluz Project führt auf musikalisch-künstlerischer Ebene erfolgreich und hoch virtuos vor, wie diese drei Kulturen friedlich und sinnreich nebeneinander koexistieren und sich gegenseitig bereichern können. Die Begegnung der Moderne mit Al Andaluz, dem alten Spanien, einer Wiege der europäischen Kultur, konfrontiert uns jedoch auch mit einer Zeit, als ein fruchtbares und friedliches Zusammenwirken der jüdischen, muslimischen und christlichen Religion und den verschiedenen Kulturen möglich war.
Musiker aus Spanien, Marokko und Deutschland, allen voran die drei Sängerinnen Mara Aranda, Imam Al Kandoussi und Sigi Hausen verkörpern diese Vielfalt im Al Andaluz Project. „Al-Maraya“, der Spiegel, zeigt also auch das, was uns verloren gegangen ist. Dabei geht es dem Al Andaluz Project nicht um nostalgische Erinnerungen, sondern um gelebte Tradition. Die jüdisch-sephardische Musik etwa ist in Spanien nie ganz ausgestorben, sondern wurde seit dem Mittelalter von Generation zu Generation weitergegeben. Am Ende dieser Kette steht Al Andaluz Mitglied Aziz Samsaoui, aber auch die Deutschen Ernst Schwindl und Michael Popp.
Diese wiederum geben die Flamme ihrerseits weiter und führen das Al Andaluz Project so in völlig neue musikalische Gebiete. Auf "Al-Maraya" ist erstmals ein indischer Tabla-Spieler und ein Perkussionist aus Russland zu hören. Das ist wahrer Kulturaustausch, der keine Grenzen kennt. Es ist schließlich was dran an der alten Weisheit: Im Spiegel des Anderen erkennen wir uns selbst.
Quelle: Veranstalter
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