SÜCHTIG. Relativ komischer Stoff
| Datum: | Mittwoch, 19.05.2010 |
|---|---|
| Uhrzeit: | 20:30 Uhr |
| Veranstalter: | ikf KULTUR |
| Ort: | Theaterzelt Das Schloss |
| Adresse: |
Schwere-Reiter-Straße 15 80637 München |
SÜCHTIG. Relativ komischer Stoff
Spielen, Klauen, Sex, Drogen – willkommen in der Welt der Abhängigkeiten! Menschen verfallen dem Rausch des Geldausgebens, des Internets, des Fernsehkonsums – und schaffen es nicht, ohne fremde Hilfe davon zu lassen. Es wird so viel analysiert und therapiert wie nie zuvor – nicht immer mit Erfolg, aber stets mit großem Ernst.
Als bittere Comedy schrieb Mark Lundholm sein Solo-Stück „SÜCHTIG. Relativ komischer Stoff‘‘: schonungslos, aber nicht um Mitleid heischend und vor allem ohne den erhobenen moralischen Zeigefinger. Ganz anders als die bekannten Klassiker der Sucht-Literatur von Borroughs bis Bukowski verklärt „SÜCHTIG‘‘ nicht, klagt nicht an. Es zeigt die Grausamkeit von Sucht – und ist dabei grausam komisch und gnadenlos zugleich. Der Amerikaner weiß, wovon er spricht: Mindestens sieben Süchte hat Lundholm selbst überwunden, saß mehrmals im Knast, war obdachlos und, wie er heute sagt, „ein Schwein. Grenzenlos egoistisch. Wie alle Süchtigen.‘‘ 1988, ganz unten angekommen, schaffte er den entscheidenden Entzug. Mit Sinn für Humor schrieb er daraufhin autobiografische Texte und tourte damit durch die Entzugskliniken und Gefängnisse. Inzwischen nennt er sich „Amerikas bekanntester Ex-Süchtiger ... na ja, nach George W. Bush vielleicht.‘‘
In Lundholms Einpersonenstück brilliert Schauspieler Karl Maslo, der in den 80-Jahren zu den bekanntesten deutschen Theatermimen zählte und selbst einst schwer drogenabhängig war. Mit dieser Rolle sieht er die Möglichkeit, nicht nur über die Sucht aufzuklären, sondern auch „der Gesellschaft ein wenig davon zurückzugeben, was sie für mich getan hat.‘‘
„Maslo zeigt die Grausamkeit der Sucht mit Ironie und entwaffnender Offenheit – und ist dabei hinreißend komisch.“ (Stuttgarter Nachrichten)
„Das Theaterstück macht Gänsehaut! Gänsehaut, die wohl niemand so schnell vergisst. SÜCHTIG erlebt eine Resonanz, die ihresgleichen sucht.“ (Ostseezeitung)
„Ein Stück, das Sie verfolgt!“ (New York Post)
Quelle: Veranstalter
Irrtümer und Änderungen vorbehalten.








